Franz Abt
Liederkomponist und Hofkapellmeister
* 1819 Eilenburg
+ 1885 Wiesbaden
Thomasschüler in Leipzig, kehrte sich vom Theologiestudium zur
Musik.
1841 Hofmusikdirektor in Bernburg, dann Dirigent in Zürich (1841),
ab 1852 Hofkapellmeister in Braunschweig bis zur Pensionierung 1882.
Letzte Lebensjahre in Wiesbaden.
Tat sich vor allem als Komponist für Männerquartette und
eingängige Lieder hervor. Einige Lieder gewannen Volksliedcharakter.
Obwohl sein Werk nicht als herausragend gilt, so war es in seiner Zeit
äußerst beliebt.
Ein Lebensbild von Abt erschien Zürich 1886 als 74. Neujahrsstück
der Züricher Allgemeinen Musikgesellschaft, verfaßt von einem
Pfarrer Weber.
(Riemann, Hugo: Hugo Riemanns Musik-Lexikon, Berlin und Leipzig, 1916)
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Widmete seinem Freund Peter Adolf Rudolf Ibach:
'Drei Lieder' (op. 536), Herrn Rudolf Ibach zugeeignet
Leipzig o. Datum [nach 1880]
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Franz Abt
rückseitige Widmung:
Herrn Rudolf Ibach zur freundlichen
Erinnerung an Franz Abt
Wiesbaden, 12. Juni 1879
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